Das sind wir!

Wir sind Emma, Hannah, Helene und Marie. Wir berichten hier über unser Auslandspraktikum auf Teneriffa. Unser Praktikum besteht aus zwei Teilen. Zum einen sind wir in einer Grundschule und unterrichten hier Kunst bei den Klassen  1 – 6 und bearbeiten den Imageauftritt der Schule. Zum anderen drehen wir ein Video über die Insel mit dem Oberthema “Natur und Kultur”. Wir hoffen Ihr bekommt einen guten Eindruck von unserem Praktikum.

 

21.04.2019 – Heute ging es los!

In der heutigen Nacht machten wir uns gegen drei Uhr auf den Weg zum Flughafen nach Düsseldorf. Um kurz vor sieben stiegen wir in den Flieger und eine knappe halbe Stunde später ging es dann endlich in die Luft, in Richtung Teneriffa. Ca. 4,5 Stunden später landeten wir am Flughafen Teneriffa Süd. Nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt hatten ging es dann für zwei von uns mit dem Auto nach Puerto de la Cruz, die eine der bekanntesten Städte auf Teneriffa ist. Die anderen beiden machten sich mit dem Bus auf nach Puerto de la Cruz, da wir zu viel Gepäck für den VW Polo hatten.

Als die beiden mit dem Auto an der Wohnung angekommen sind, schauten sie sich die Wohnung an. Da das Wetter sehr wechselhaft aber nicht unangenehm war, haben wir einen kleinen Ausflug gemacht. Zwischendurch haben wir noch eingekauft.

In unserer Wohnung gab es leider ein paar Probleme mit der Sauberkeit und Hygiene. Daraufhin haben wir später im örtlichen Supermarkt Putzmittel gekauft und uns an die Arbeit gemacht. Heute Abend waren wir noch am Strand und in der Stadt spazieren. Eben haben wir noch alle zusammen gegessen und gehen jetzt alle schlafen.

Morgen werden wir zu unserer Praktikumsstelle gehen und uns vorstellen, danach werden wir spontan etwas unternehmen….

 

22.04.2019 – Erste Eindrücke

Heute sind wir gegen sieben Uhr in den Tag starten. Um 8:30 Uhr sind wir zu der deutschen Schule gegangen um uns vorzustellen und uns einen ersten Eindruck verschaffen. Die Schulen hier auf Teneriffa unterscheiden sich sehr von denen, die wir aus Deutschland kennen. Um 13 Uhr sind wir dann von der Schule nach Hause gekommen. Später haben wir uns ins Auto gesetzt und sind einfach mal losgefahren…

Erst waren wir an einer Stelle an der Küste von Puerto de la Cruz und danach sind wir im Anaga-Gebirge, eine bekannte Gebirgskette auf der Insel, gelandet, dort haben wir viele Bilder gemacht und neue Eindrücke gesammelt. Die Ausblicke und Landschaften dort waren nicht in Worte zu fassen. Nach knapp 3 Stunden Tour über Teneriffa sind wir Zuhause angekommen und lassen den Abend mit einem (oder mehr) Sangria ausklingen….

 

 

23.04.2019 – Colegio Aleman

Der Dienstag startete für uns auf unserer Terrasse mit einem super
Frühstück. Ab 10 Uhr waren wir in der Schule. Da heute der Tag des Buches war, gestalteten wir mit den Schülern ein Lesezeichen.Die Kinder hatten die Vorgabe Buchstaben interessant zu gestalten. Viele hatten auch ihre Lieblingsbücher dabei und haben diese kurz vorgestellt. Die Schüler tragen Schuluniform mit dem CADS Logo.

Nachdem wir wieder in unserer Ferienwohnung angekommen waren teilten wir uns auf. Die einen suchten ein Lied für unser Video heraus, die anderen fuhren währenddessen einkaufen. Anschließend kochten wir gemeinsam unser Mittagessen. Danach haben wir angefangen unsere Videos der letzten zwei Tage zusammen zu schneiden.Von unserer Terrasse hat man einen super Ausblick.. Zum einen auf den Vulkan und gleichzeitig größten Berg Spaniens, den Pico el Teide und zum anderen auf das Meer. Außerdem kann man von dort auch eine von vielen Bananenplantagen der Insel sehen. Wir machten uns auf den Weg und schauten uns die beeindruckenden Felder von nahem an. Nach einen kurzen Fußmarsch sind wir dann auch schon an den Feldern angelangt. Die Bananen die wir gesehen haben waren noch nicht reif. Es war beeindruckend wie viele Bananen an einem Strauch wachsen. Den Abend genossen wir draußen. An einer Kirche trafen sich plötzlich viele Musiker und spielten gemeinsam mit Trommeln und Trompeten. Auf viele schöne weitere Tage..  Bis morgen 🙂

 

24.04.2019 – Ausflug auf den Vulkan

Das Ziel des heutigen Tages war für uns der Pico el Teide. Der Vulkan liegt auf ca. 3700 Höhenmetern. Da unsere Wohnung relativ nah am Meer liegt war der Höhenunterschied eine große Hürde für uns. Aber erstmal von vorne…
Der Tag begann für uns ziemlich früh und schnell bemerkten wir dass wir ein Problem mit dem Wasser hatten. Wir wollten uns für den Tag fertig machen und somit auch duschen. Erst wurde das Wasser nicht warm und dann kamen nur noch ein paar Tropfen aus dem Hahn. Naja.. Wir machten das beste aus der Situation und fuhren einfach los. Das Navi führte uns über extrem steile und kurvige Straßen zu dem Vulkan hinauf. Oben angekommen suchten wir uns einen Parkplatz. Anschließend haben wir eine kleine Tour, zu Fuß, durch den Teide Nationalpark gemacht. Die vielen Eindrücke sind kaum in Worte zu fassen aber wir konnten ein paar Momente mit der Kamera festhalten. Das Gebirge dort oben ist sehr trocken und steinig. Der Wind ist frisch und kühl aber sehr angenehm. Da man dort über den Wolken liegt und die Bodenoberfläche anders als gewohnt ist, hat man das Gefühl auf einem anderen Planeten zu sein. Heute sind wir noch nicht mit der Seilbahn bis zur Spitze des Teides gefahren, da dort ein sehr großer Andrang an Touristen war, die auch nach oben gelangen wollten. Da wir noch einige Tage hier auf der Insel verbringen werden, haben wir noch genug Zeit um den Vulkan zu erkunden. Wenn der Ansturm an Touristen nach den Osterferien wieder weniger wird, werden wir uns voller Freude auf die Spitze des Teides wagen. Zum Ende des Tages haben wir gemeinsam auf der Terasse zu Abend gegessen, unser Video weiter geschnitten und nochmal den Tag revue passieren lassen. Morgen geht es für uns wieder in die Grundschule worauf wir uns schon sehr freuen. 🙂

 

25.04.2019 – Wanderung durch das Teno-Gebirge

Nachdem wir heute Morgen in der Grundschule gearbeitet haben, hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung. Wir hatten als Ziel den Leuchtturm am Punta de Teno. Wir packten unsere Kamera’s und ein Lunchpaket ein und fuhren in Richtung Norden. Dort angekommen, stellten wir fest, dass die Strecke für Auto’s von 10 bis 19 Uhr gesperrt ist. Halb so wild – wir gingen also zu Fuß. Dies war das beste was uns geschehen konnte! Wir wanderten ca 2 Stunden durch das Teno Gebirge und wussten garnicht wo wir als erstes hinsehen sollten. Nicht selten sind wir sprachlos gewesen. Zu unserer linken Seite waren die Berge so hoch, wie wir es zuvor noch nie gesehen haben. Zu unserer rechten waren Tiefe Schluchten mit dem tobenden Atlantik. Eine wirkliche Absperrung gibt es dort nicht, was an manchen Stellen für einen leichten Nervenkitzel sorgte, aber auch das hielt uns nicht von der Wanderung ab. Wir staunten nach jeder Kurve über die neue Landschaft. Teneriffa hat eine so vielseitige Natur, dass man immer denkt, man ist in einem anderen Land.

Besonders abenteuerlich war ein Tunnel der ca 800 m lang war, ohne jegliche Beleuchtung, bei dem man seine eigene Hand vor seinen Augen nicht sehen konnte.

Nachdem wir ca 2 Stunden unterwegs waren, beschlossen wir umzukehren, da es schon spät war. Wir waren aber nicht traurig, dass wir den Leuchturm nicht gesehen hatten, sondern überglücklich und dankbar für diese 4 Wochen und für das, was wir dort alles erleben dürfen und vor allem heute gesehen haben.

Auf dem Rückweg legten wir einen kleinen Stop ein und genossen unser Lunchpaket.

Zurück am Auto angelangt merkten wir, dass 19 Uhr bereits vorbei war und wir mit dem Auto zum Leuchtturm fahren könnten. Nicht lange überlegt – los ging die Fahrt. Am Leuchtturm angekommen waren wir erneut sprachlos. Wir konnten es nicht fassen, wir konnten ganz nah an den Atlantik und genossen die letzten Sonnenstrahlen.

Auf dem Rückweg hielten wir spontan in Garachico, einer kleinen Stadt im Norden Teneriffas. Dort gibt es viele Naturpools und wir konnten dort den Sonnenuntergang bei tobenden Wellen genießen.

Den Abend ließen wir auf unserer Terasse ausklingen. Wir sind unfassbar dankbar für dieses Praktikum und werden immer wieder auf’s neue von der Insel überrascht. Wir freuen uns auf alle weiteren Abenteuer.

 

 

 

 

26.04.2019 – Ein Tag in Puerto de la Cruz

Der Tag heute begann sehr entspannt. Emma und Hannah haben in der 1. und 2. Klasse Kunst unterrichtet. Helene und Marie konnten in der Zeit einkaufen, Mittagessen vorbereiten und die Wohnung sauber machen.

Nach dem Unterricht haben wir gegessen und den Mittag erstmal in der Wohnung verbracht. Nachmittags beschlossen wir uns Puerto de laCruz einmal genauer anzuschauen. In einem kleinen Cafe genossen wir Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Zufälligerweise war dieses Wochenende eine Art Street food Festival “Music and Food”. Dort konnten wir mit Einheimischen reden und die Kultur besser kennen lernen.

Auf dem Rückweg wollten wir Postkarten kaufen, aber dies ist wortwörtlich “ins Wasser gefallen”. Wir wollten an der Atlantik Promenade entlang laufen und liefen über eine ca 7m hohe Mauer (wie alle anderen auch). Die Wellen waren ziemlich hoch und prallten gegen die Steine vor der Mauer. Wir waren sehr beeindruckt und haben das ganze auch für unser Video mit der GoPro festgehalten. Plötzlich kam eine riesige Welle über die Mauer, welche uns wortwörtlich “umgehauen” hat (zum Glück Richtung Promenade, sonst würden wir nicht hier sitzen, lachen und schreiben…). Wie wir aussahen, könnt ihr euch ja vorstellen… Das mit den Postkarten hatte sich also erledigt. Nicht nur wir lachten uns schlapp, auch die Einheimischen fanden es auf unserem Weg zur Wohnung ziemlich amüsant -typisch die Deutschen. Leider haben wir heute keine Bilder für euch, da unsere Handy’s heute Nacht erstmal in Reis übernachten wollen 😉

Nun lassen wir den Tag revue passieren und lachen uns noch ein paar mal Schlapp. Wir freuen uns morgen auf der Katamaran Tour wieder Nass zu werden -aber diesmal mit entsprechender Kleidung 😀

 

27.04.2019 – Katamaran Tour in Costa Adeje

Heute begann unser Tag sehr entspannt, wir frühstückten und machten uns für den Tag fertig. Gegen halb 12 fuhren wir in Richtung Süden. Auf dem Weg dorthin merkten wir leider, dass wir eine falsche Speicherkarte für die Actioncam eingepackt hatten. Wir fuhren also schnell einen kleinen Umweg durch die Hauptstadt, Santa Cruz, in den Media Markt und auch dieses Problem war im Nu gelöst.

In Costa Adeje angekommen liefen wir zum Hafen und stiegen mit weiteren Passagieren auf den Katamaran. Kaum waren wir aus dem Hafen ausgelaufen, trauten wir unseren Augen nicht. Wir haben die ersten Delfine gesehen. Anschließend sahen wir sogar noch eine Schildkröte. Das Wetter hätte besser nicht sein können. Auf dem Weg zu einer Bucht, in welcher wir eine Pause einlegen wollten, sahen wir auch Wale. Wir waren mehr als beeindruckt. So etwas haben wir in der freien Natur noch nie gesehen.

In der Bucht angekommen haben wir zu Mittag gegessen. Da wir auch Badekleidung anhatten, konnten wir nach dem Essen auch in den kühlen aber sehr angenehmen Atlantik springen. Diese Abkühlung tat uns bei den heißen Temperaturen auch wirklich gut (Bilder / Videos dazu findet ihr auf unserem Instagram Account “teneriffa.gta”).

Auf dem Rückweg wählten wir eine andere Route als auf dem Hinweg und haben dadurch heute einmal die ganze Insel umrundet. Wir waren -wie immer- sehr beeindruckt von der Natur und von der Vielfalt die diese Insel zu bieten hat.

Heute Abend arbeiten wir noch an unseren Projekten und freuen uns auf den nächsten Tag, vielleicht versuchen wir nochmal Postkarten zu kaufen 😉

 

 

28.04.2019 – Sonntag auf Teneriffa

Nachdem es gestern Abend auf der Terrasse ziemlich spät wurde, haben wir uns keinen Wecker gestellt und haben alle ausgeschlafen. Beim Frühstück planten wir den Einkauf für die Woche. Da die Geschäfte auf Teneriffa auch Sonntags geöffnet haben, fuhren wir direkt los. Außerdem planten wir die Ferienwohnung zu putzen. Nach dem Einkauf setzten wir unseren Putztag in die Tat um. Nach einer guten Stunde war alles erledigt und wir machten uns auf den Weg in die Stadt. Wir setzten uns in ein Cafe, genossen einen leckeren Blueberry-Cheesecake und tranken einen Cocktail. Im Vergleich zu Deutschland sind die Preise in Cafe´s und Restaurants sehr günstig.

Heute wagten wir uns noch einmal an die Küste – ohne nass zu werden. 😀 Der Wellengang war heute nicht so extrem wie beim letzten mal, dennoch gingen wir mit mehr Vorsicht herran. Zum Abend hin kauften wir endlich unsere Postkarten da dies ja letztes mal ins Wasser gefallen ist. Zurück in der Wohnung kochten wir uns Spaghetti Bolognese, arbeiteten am Video,  Blog, Instagram & Tagebuch.

Nun ist die erste Woche hier auf Teneriffa schon vorbei.. Wir haben schon einiges erlebt und sind sehr dankbar überhaupt hier zu sein. Die Insel ist extrem vielseitig und wunderschön. In der Grundschule kommen wir mit allen gut klar und haben immer wieder Spaß mit den Kindern zu arbeiten. Wir hoffen das die nächsten Wochen auch so super werden und die Zeit nicht all zu schnell vergeht.

 

 

29.04.2019 – Ausflug nach Santa Cruz

Am heutigen Morgen machten wir uns auf den Weg in die Grundschule, da für die Kinder heute eine Probe des Baile Canario (Kanarischer Volkstanz) annstand. Leider hatten sich die Tanzlehrerin und die Schulleiterin bei dem Termin missverstanden. Somit fand heute keine Probe statt die wir eigentlich mit der Kamera aufnehmen wollten. Wir machten das beste draus und klärten in der Schule noch ein paar organisatorische Dinge bezüglich des Flyers. Zurück in der Wohnung planten wir unseren weiteren Tagesablauf. Wir entschlossen uns dazu, in die Hauptstadt der Insel Santa Cruz zu fahren. Diese war in kürze mit dem Auto zu erreichen. Zuerst einmal schlenderten wir durch den Shoppingcenter und haben dort bei Subway zu Mittag gegessen. Da das Wetter in Santa Cruz aber um einiges sonniger und wärmer als in Puerto de la Cruz war entschlossen wir uns dazu, draußen das Wetter zu genießen. Das Wasser an der Küste war sehr klar und man konnte die kleinen Fische gut beobachten.

Nach einer Weile setzten wir uns in das Cafe im Auditorio de Tenerife, welches eine seit 2003 eröffnete Opern und Konzerthalle ist. Der Ausblick auf den großen Atlantik war schön anzusehen. Die großen Steine am Ufer des Auditorio de Tenerife wurden mit bekannten Gesichtern der Geschichte bemalt. Dazu zählten unter anderem Bob Marley, Emnio Morricone und Rossini.

Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg über die Autobahn nach Puerto de la Cruz wo das Wetter wieder um einiges düsterer war. Dennoch haben wir uns nicht unterkriegen lassen und machten uns an die Arbeit den Flyer und das Video weiter zu bearbeiten. Zu Abend kochten wir uns noch eine Kleinigkeit zu essen und bereiten uns auf den morgigen Tag vor.

 

 

30.04.2019 – Konzert in der Grundschule

Heute Morgen machten wir uns auf den Weg in die Grundschule. Wir halfen Frau von Levetzow das Kreuz, welches wir mit den Klassen 1 – 6 gebastelt haben, aufzustellen. Dies nahm viel Zeit in Anspruch, hat aber ziemlich viel Spaß gemacht. Nachher sahen wir aber auch dementsprechend aus (die Kinder meinten wir sehen aus wie die Schlümpfe, wegen der blauen Farbe an unseren Händen :D). Danach arbeiteten wir mit den Kindern an Muttertagsgeschenken.

Gegen 13 Uhr halfen wir der Musiklehrerin bei dem Aufbau für das Konzert. Um 13:30 Uhr trafen die Eltern an der Schule ein und das Mini Konzert begann. Es wurden zwei Stücke vorgetragen “80 Millionen . Max Giesinger” (Klasse 1.-3.) und “Happier von Marshmellow” (4. – 6.). Die Kinder waren sehr aufgeregt, haben es aber wirklich sehr gut gemacht. Es war wirklich sehr schön und wir und die Eltern waren sehr begeistert.

Nach dem Konzert  gingen wir nach Hause und kochten. Nach dem Mittag haben wir an dem dem Flyer gearbeitet und Sport gemacht – ob ihr es glaubt oder nicht 😀
Für heute Abend planen wir eine Fahrt auf den Teide um den Sternenhimmel zu fotografieren. Wir sind sehr gespannt.

Morgen gehen wir, passend zum ersten Mai, wandern.

 

 

 

01.05.2019 – Erster Mai auf Teneriffa

Gestern Abend sind wir noch auf den Teide gefahren. Wir wollten dort die Sterne fotografieren. Als wir ankamen, war es leider etwas bewölkt, aber dass hat uns nicht die Stimmung vermießt. Wir stellten in aller Ruhe unsere Kamera’s ein (das waren unsere ersten Versuche, den Sternenhimmel zu fotografieren).
Nach und nach klarte der Himmel immer weiter auf und wir konnten viele schöne Bilder aufnehmen. Zudem haben wir gestern wirklich ziemlich viel über Kameraeinstellungen und richtiges Fotografieren gelernt (denn das ist im Endeffekt mehr Arbeit, als es aussieht). Wir waren wirklich erfolgreich und es hat uns ziemlich Spaß gemacht. Hier seht ihr ein paar unbearbeitete Eindrücke von gestern Abend:

Nacht’s hat es anscheinend in der Nähe von unserer Wohnung gebrannt. Wir sind wach geworden, weil es ziemlich nach Rauch gerochen hat. Zudem sahen wir auch die Feuerwehr an unserem Haus vorbei fahren. Am nächsten Tag fanden wir Asche auf unserer Terasse.
Am nächsten Morgen starteten wir mit einem Sangria Frühstück in den ersten Mai. Nach dem Frühstück liefen wir Richtung Küste und wanderten von Strand zu Strand. Trotz der Wolken war es ziemlich warm (manche haben sich trotz der Wolken ziemlich verbrannt) und genossen das ein oder andere kalt Getränk. Den ersten Mai lassen nun mit Sangria auf unserer Terrasse                                                                                              ausklingen.

 

 

 

 

02.05.2019 – Bollullo Beach

Da es gestern etwas länger wurde, stellten wir uns für heute keinen Wecker. Wir wurden trotzdem relativ früh von den Sonnenstrahlen wach. Der Himmel war sehr klar und es war ziemlich warm. Wir genossen die Sonne auf unserer Terasse. Der ein oder andere brauchte heute etwas länger um fit zu werden, was heute aber auch nicht schlimm war. Zwei fuhren Einkaufen und wir erledigten die übliche Hausarbeit wie aufräumen/putzen, Wäsche waschen und kochen.

Danach arbeiteten wir an dem Flyer für die Grundschule weiter. Diesen bekamen wir heute
auch fertig gestellt und wir warten nun auf eine Rückmeldung von Frau von Levetzow.

Nachdem wir dies erledigt hatten, beschlossen wir einen Ort in Puerto de la Cruz noch einmal aufzusuchen. Bei’m letzten mal haben wir uns die Stelle am Wasser nur von oben angeschaut, da wir kein festes Schuhwerk anhatten. Heute sind wir runter gegangen (mit festen Schuhwerk) und der Weg war sehr abenteuerlich. Es ist ziemlich steil und einen wirklichen Weg gibt es nicht. Man muss sehr gut aufpassen auf welchen Stein man tritt. Am Ende des “Weges” mussten wir eine Leiter runter gehen und dann waren wir aber auch schon am Ziel.Es ist ein Geheimtipp, den wir selber auch nur von Instagram kannten und dadurch waren wir neben 3 Anglern auch die Einzigen vor Ort. Wir schossen dort ein paar Bilder und machten ein Picknick.   Nachdem wir wieder zurück am Auto waren beschlossen wir zum Bollullo Beach zu fahren. Wir haben davon nur im Internet gelesen und waren gespannt, wie der Strand sein wird. Nach ungefähr 15 Minuten Fahrt waren wir auch schon am Parkplatz angekommen. Wir liefen nur ca 5 Minuten und waren mehr als überrascht. Es war ein kleiner Strand in einer Bucht. Ziemlich abgelegen und ruhig. Die Wellen tobten Meter hoch und es gab natürlich ein Badeverbot (wie meistens im Norden von Teneriffa), aber mit den Füßen konnte man natürlich trotzdem ins Wasser. Wir waren mal wieder sehr beeindruckt, was für Kräfte die Natur hat. Im späteren Abend genossen wir dort einen schönen Sonnenuntergang.

 

 

03.05.2019 – Dia de la Cruz

Den Morgen begannen wir alle etwas unterschiedlich. Jeder startete in seinem Tempo in den Tag und wir machten uns nach einander fertig, frühstückten und überarbeiteten den Flyer, welchen wir einen Tag zuvor an Frau von Levetzow geschickt haben.

Nach dem Frühstück gingen wir in die Stadt und besuchten den “Dia de la Cruz” (deutsch: Tag des Kreuzes). An diesem Tag wird in jeder Stadt die das Wort “Cruz” (=Kreuz) beinhaltet der Tag des Kreuzes gefeiert, so auch in Puerto de la Cruz. Leider kannten wir den genauen Zeitablauf nicht und gingen einfach planlos in die Stadt. Wir hatten ziemlich Glück und waren passend zum “Umzug” dort. Das ganze wurde sehr zelebriert, es gab eine Fahnenabordnung, eine Musikkapelle und ein großes Kreuz das durch die ganze Stadt gezogen wurde. Neben dem Umzug wurden am Weg Böller gezündet. Nach dem Umzug wurde ein paar mal in die Luft geschossen, welche genaue Bedeutung das hat, wissen wir leider nicht. 

 

 

 

 

 

Nach dem Umzug gingen wir zurück in die Wohnung und kochten. Am Nachmittag erledigten wir einige organisatorische Dinge und planten die letzten zwei Wochen grob und setzten uns Ziele, welche wir aufjeden Fall noch abarbeiten möchten. Zudem buchten wir einige Tickets (zum Beispiel eine Seilbahnfahrt auf den Teide).

Am späten Nachmittag gingen wir wieder in die Stadt. Eigentlich wollten wir uns die Kreuze anschauen, aber diese waren leider schon abgebaut. Wir genossen trotzdem einen sehr schönen Sonnenuntergang an der Küste und ließen den Abend mit einem Cocktail in unserer Lieblingsbar ausklingen (wir werden mit den Worten begrüßt: “four Mojitos?” – als wüssten sie schon Bescheid was wir bestellen möchten.) 😀

Für Morgen planen wir eine Fahrt zu einer Ruine. Wir sind schon sehr gespannt, was uns dort erwartet. Alles weitere könnt ihr Morgen lesen.

04.05.2019 – Masca, Los Gigantes & Ruine

Hola 😀 Heute morgen haben wir unseren Plan für den Tag spontan geändert. Frau Levetzow gab uns einen Tipp für den morgigen Tag. So unternahmen wir heute die Tour die für Sonntag geplant war. Das Ziel des Tages war die Masca-Schlucht. Masca ist ein kleines Dorf mitten in der Pampa. Von dem kleinen Dörfchen aus bis zum Meer führt eine gleichnamige Schlucht, die Masca-Schlucht. Der Weg dorthin war für uns eine große Herausforderung, da die unglaublich engen, steilen und kurvigen Straßen für uns immer noch ziemlich anstrengend zu fahren sind. Die Einheimischen rasen durch die Kurven und wenn da Gegenverkehr kommt sind Unfälle fast vorprogrammiert. Dem entsprechend sehen die Autos der Spanier auch aus… Die vielen Touristen sind jedoch sehr vorsichtig. Manche auch zu vorsichtig, diese bleiben dann einfach mitten auf der Straße stehen, obwohl sowieso nur ganz knapp zwei Autos aneinander her passen. Durch die Schlucht führt ein Wanderweg. Leider waren wir etwas zu spät dran und haben keinen Parkplatz gefunden und konnten somit nicht durch die Schlucht wandern. Jedoch hatten wir an verschiedenen Aussichtsplattformen Glück und konnten die Aussicht bewundern. Masca liegt im Nordwesten der Insel und ist deshalb von einer wunderschönen grünen Natur geprägt. Die riesigen Klippen wirken durch den schatten der Wolken an einigen Stellen noch mächtiger als sie eh schon sind. Wir werden unter der Woche auf jeden Fall nochmal zurück kehren und hoffen das wir früh morgens einen Parkplatz ergattern.

Die heutige Tour ging weiter in Richtung Los Gigantes. Auf dem Weg dorthin machten wir jedoch noch einen kurzen Stopp in dem Dorf Santiago del Teide. Dort machten wir einen kurzen Spaziergang durch die Gassen. Santiago liegt weiter im Süden, es waren nur noch wenige Wolken zu sehen. Die Temperaturen stiegen und man konnte den Teide bewundern. In Los Gigantes angekommen wussten wir erstmal gar nicht wo wir überhaupt hin sollen. Die Stadt war in unseren Augen ziemlich unübersichtlich. Wir fuhren zu einem Hafen wo wir uns erstmal orientieren wollten. Der Trip nach Los Gigantes war ebenfalls sehr spontan, da wir ja eigentlich den Wanderweg durch die Masca-Schlucht gehen wollten, der sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Jedenfalls haben wir es nicht wirklich geschafft in der unübersichtlichen Stadt durchzublicken und traten den Rückweg an. Die ganze Tour werden wir die Tage, besser vorbereitet, nochmal antreten, um die unglaubliche Natur der Schlucht & Klippen hautnah zu erleben.

Auf dem Rückweg waren wir alle platt. Die Straßen sind nicht nur für den Fahrer mega anstrengend. Der Tag war jedoch noch nicht vorbei. Bevor wir zurück in die Ferienwohnung fuhren, machten wir noch einen Rast kurz vor Puerto de la Cruz. An der Küste fanden wir eine Ruine. An einer gemütlichen Ecke aßen wir genüsslich unser Lunch-Paket welches wir am morgen vorbereitet hatten. Nun hatten wir für den Tag genug gesehen und fuhren endgültig zurück zur Ferienwohnung. Heute Abend haben wir viele neue Eindrücke zu verarbeiten und schlafen bestimmt schnell ein. Gute Nacht 😉

 

05.05.2019 – Romeria in Tegueste

Für den heutigen Tag bekamen wir den Tipp von unserer Praktikumsanleiterin nach Tegueste (ein Ort auf Teneriffa, ca 40 Minuten von uns entfernt) zu fahren. Wir waren etwas früher da, da wir etwas weiterer außerhalb parken mussten.

Wir hatten uns vorher schon über den Tag informiert, aber eine genaue Vorstellung hatten wir davon nicht. Wir liefen in den Ort und suchten den Platz, wo die Romeria begann. Der Mai ist auf Teneriffa ein traditioneller Pilgermonat. In Tegueste feiert man hier die Romeria (deutsch: Pilgerfahrt). Dort wird ein großer Umzug veranstaltet. Der Umzug besteht aus Tänzen, Musikgruppen, Tieren und Umzugswagen. 

Kurz vor der Romeria meinte das Schicksal es sehr gut zu uns. Wir liefen zu den Straßen durch welche die Romeria läuft. Vor uns lief ein Mann, der am telefonieren war. Wie sich raus stellte, war es ein Freund von unserer Praktikumsanleiterin, welche mit ihm gerade am telefonieren war. Sie hatte ihm erzählt, dass wir heute da sind und durch einen riesen Zufall liefen wir genau in dem Moment hinter ihm. Er sagte aufeinmal (natürlich auf Spanisch, aber ein bisschen versteht man mittlerweile) “4 Mädels?” – Wir dachten uns nichts dabei und aufeinmal sagte er die Namen “Emma und Hannah” und es war klar, er redete über uns. Er gab uns unsere Praktikumsanleiterin, welche immer noch am Handy war. Es war ein wirklich lustiger Zufall. Der Mann war sehr nett und zeigte uns ein Bild, worauf man den Wagen erkannte, mit welchem er                                                                                      im Umzug mitläuft.

Wir suchten uns am Straßenrand eine geeignete Stelle, bei welcher wir uns den Zug gut anschauen konnten. Die Menschen trugen alle ihre Trachten. Diese sahen wirklich sehr schön aus und sowohl jung als auch alt trugen diese Trachten mit stolz. Trotz dessen, dass sich alle ähnlich sahen, waren alle individuell und sehr farbenfroh. 

Der Umzug war ziemlich lang. Er ging über zwei Stunden, aber es wurde nicht langweilig dabei zuzusehen. In dem Umzug gab es Tanz- und Musikgruppen, Tiere wie Ziegen, Kühe oder Esel und Umzugswägen (änhlich wie bei einem Rosenmontagsumzug, aber mit religiösem Hintergrund). Ähnlich wie an Rosenmontag bei uns wird hier von den Wägen Essen zu den Leuten geschmissen. Hier sind es aber keine Süßigkeiten, sondern herzhafte Speisen wie Eier, Kartoffeln, Erdnussbrot oder Brote mit selbstgemachter Mojo Soße (eine traditionelle Soße auf Teneriffa). Zudem wurde einem auch ein Becher Wein ausgeschenkt. Die Einheimischen sind sehr sehr Gastfreundlich und haben uns sehr gut mit in das geschehen eingebunden. Sie baten uns die Speisen genauso an wie den Einheimischen und erklärten uns einiges zu dem Fest. Auch der Bekannte von unserer Praktikumsanleiterin lief im Umzug mit und seine Schwester hat uns direkt angesprochen und in den Arm genommen.

Nach dem Umzug treffen sich alle auf dem Markusplatz und dort kann man mit dem ein oder anderen Getränk weiter feiern. 

Wer um diese Jahreszeit auf Teneriffa sein sollte, sollte sich dieses Fest auf keinen Fall entgehen zu lassen. Mehr Tradition und Kultur kann man nicht erleben. Es ist einfach nicht in Worte zu fassen. Die Spanier sind sehr laut, fröhlich, tanzen und feiern gerne und vor allem bunt. Hier ist jeder individuell, wird aber akzeptiert. Die Gastfreundschaft ist nicht zu übertreffen. Die Einheimischen erklären uns alles und gaben uns das Gefühl “ein Teil von ihnen” zu sein. Wir sind sehr überwältigt von diesem Wahnsinns Tag. Besonders Dankbar sind wir unserer Praktikumsanleiterin, für ihre Tipp’s und stetige Hilfe!

 

 

06.05.2019 – Mit der Seilbahn auf den Teide

Vor einigen Tagen buchten wir uns Plätze für die Seilbahn, mit der man auf den Teide hinauf fahren kann. Wir machten uns bereits um 11.00 Uhr auf den Weg in Richtung Teide obwohl die Seilbahn erst um 15.55 Uhr für uns in die Höhe ging. Da wir so früh losgefahren sind konnten wir mehrere Pausen einlegen um die Umgebung zu erkunden, Fotos zu machen und den Anblick der Natur zu genießen. 2 Stunden vor Abfahrt waren wir bereits an der Seilbahn angelangt. Trotz der ca. 220 vorhandenen Parkplätze war es so gut wie unmöglich einen Stellplatz für sein Auto zu ergattern. Nach langer Suche hatten wir vorerst unseren Plan geändert und fuhren an eine andere Stelle in der Nähe um unser Lunch-Paket zu verzehren, da wir alle großen hunger hatten. Dort nutzten wir die Zeit um weitere Fotos zu machen und den Sand in seinen verschiedensten Farben zu betrachten. Nach einer halben Stunde fuhren wir erneut in Richtung Seilbahn. Am untersten Ende auf einem kleinen Parkplatz haben wir durch großen Zufall einen Stellplatz ergattern können. Auch wenn alles ziemlich eng war konnten wir es schaffen gerade einzuparken. Wir packten also unsere Sachen und liefen durch die pralle Sonne den Anstieg zur Seilbahn hinauf. Oben angekommen hatten wir noch immer sehr viel Zeit übrig. Wir setzten uns in den Aufenthaltsraum und spielten ein paar Runden UNO, welches wir noch zufällig im Rucksack gefunden haben. Endlich ging es hoch hinaus. Nach ca. 5 Minuten sind wir auf den 3555 m angekommen. Das Klima dort oben war um einiges kühler und die Luft war sehr dünn aber erfrischend. Da kaum Wolken am Himmel waren, konnte man die Nachbarinseln gut erkennen. Leider konnten wir die letzten Meter bis auf die Spitze nicht erklimmen, da dieses nur mit einer angemeldeten Gruppe möglich ist, wofür wir keinen Plätze mehr bekommen haben. Wir hatten eine Stunde Zeit um den Berg zu erkunden und das nutzten wir natürlich auch aus.Man konnte den kompletten Umriss der Insel sehen und den weiten Atlantik bestaunen. Gegen 17 Uhr fuhren wir wieder mit der Seilbahn hinab. Unten angekommen machten wir uns auf den Weg zum Auto. Bevor wir von dort aus zurück in die Wohnung fuhren, machten wir eine kurze Pause im Auto da wir alle sehr geschafft waren. In Puerto angekommen gingen wir in den Lidl um Brötchen für den morgigen Tag zu holen. Als wir in der Wohnung angekommen sind machten wir uns direkt an die alltägliche Arbeit. Morgen geht es für uns schon früh los, da wir noch einmal nach Masca fahren um dort Wandern zu gehen. Wir freuen uns schon sehr. 🙂

 

07.05.2019 – Masca und Garachico

Heute morgen starteten wir um 07 Uhr in den Tag. Wir machten uns fertig und schmierten uns ein Lunchpaket. Um 09 Uhr fuhren wir Richtung Masca. Da wir sehr früh dort waren, waren so gut wie alle Parkplätze frei. Solltet ihr jemals ins Masca Gebirge fahren, fahrt früh los, ab 11 Uhr wird es schwierig einen Parkplatz zu bekommen (und das unter der Woche!).

Mit dem Wetter hatten wir heute mehr als Glück, kaum eine Wolke, blauer Himmel und 22°C +.
Wir liefen durch das kleine Örtchen, welches sich an der Schlucht befindet. Wir waren erstaunt, wie viele Restaurants und Cafés es dort gab (gefühlt mehr, als Einwohner). Wir gingen zu der Stelle, wo der Wanderweg durch die Mascaschlucht anfängt. Leider mussten wir feststellen, dass dieser aufgrund von Bauarbeiten und weil er zu gefährlich sei, gesperrt war. Natürlich war es sehr schade, da wir uns darauf gefreut haben, aber wir ließen uns nicht die Laune verderben und fuhren durch das Masca  Gebirge und staunten (wie immer) nicht schlecht. Wir hielten an vielen Stellen an, fotografierten und filmten für unser Video.

Auf dem Rückweg hielten wir in dem kleinen Örtchen Garachico. Dies hatten wir eh auf dem Plan für die nächsten Tage und dann hat sich dies sehr gut angeboten. Wir kannten das Örtchen nur von der Straße und vom Wasser aus. Auch heute liefen wir erst am Wasser entlang und genossen unser Lunchpaket. Danach liefen wir weiter in den Ort hinein. Es  ist ein sehr schöner Ort. Neben Kirchen und Restaurant sind viele bunte, aber ordentliche Häuser vorhanden. An den Rändern hängen viele Blumen und der ganze Ort wirkt sehr bunt, freundlich und offen.

In einem kleinen Café legten wir eine Pause ein, tranken Kaffee und genossen Churros (das ist frittierter Waffelteig). Als wir bezahlen sollten, staunten wir nicht schlecht. Die Preise sind hier wahnsinnig günstig. Wir zahlen für 2 Kaffee, 2 Eistee und eine riesen Portion Churros keine 10€.

Nach der kleinen Stärkung schauten wir uns noch den Ort an und liefen wieder zum Auto.

Im Anschluss fuhren wir Richtung Zuhause. Dort nutzten wir den Nachmittag um an unseren Projekten weiter zu arbeiten, ein wenig Hausarbeit zu machen und das mega Wetter bei einem (natürlich nur einem – ihr kennt uns ja) kalten Sangria zu genießen.

Wir werden immer wieder überwältigt von der Insel und sind wahnsinnig Dankbar für die (wahrscheinlich) beste Zeit in unserem Leben.

Morgen geht es wieder in die Grundschule und wir freuen uns schon sehr darauf!

 

 

 08.05.2019 – Unser Lieblingsplatz

Den heutigen Morgen begannen wir in der Grundschule. Die Kinder hatten heute das sogenannte “Baile Canario”, dort lernen sie Volkstänze die besonders auf den Kanarischen Inseln weit verbreitet sind. Zu dem Tanz wird gesungen und man hat den Kindern den Spaß richtig angesehen. Die Kinder waren in drei Gruppen eingeteilt, Kindergartenkinder, Klassen 1-3 und Klassen 4-6. Wir staunten nicht schlecht, denn einige Tänze kamen uns von der Romeria bekannt vor. Wir hatten große Freude, den Kindern bei’m Tanzen zu zugucken und verfolgten das ganze mit der Kamera. Wir sind immer wieder überrascht und total erfreut, mit was für einer Gastfreundschaft die Kinder und Lehrerinnen uns behandeln. Sie geben uns immer das Gefühl ein Teil von ihnen zu sein.

Den Nachmittag verbrachten wir damit an unserem Video zu arbeiten, Hausarbeiten zu erledigen und zu kochen. Somit war der Nachmittag auch sehr schnell vorbei.

Gegen 18:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Punta de Teno, wo wir vor einigen Tagen schonmal waren. Unser Ziel war es für heute den Sonnenuntergang zu filmen. Wir schauten uns diesmal die Natur genauer an und filmten natürlich alles. Wir entdeckten einige Naturpools und waren absolut sprachlos. Wir genossen unser Lunchpaket bei einem unvorstellbarem Sonnenuntergang. Wir unterhielten uns über alles mögliche und uns ist wieder einmal aufgefallen, wie glücklich wir hier sind. Uns ist klar geworden, dass dies definitiv unser Lieblingsplatz auf Teneriffa ist. Dort findet man sehr hohe Gebirge, ausgetrocknete Wasserfälle , steile Klippen, den tobenden Atlantik, Kakteen und viele weitere Pflanzen und einen wunderschönen Leuchtturm. Es ist zudem ziemlich ruhig, da es anscheinend kein allzu bekanntes Ausflugsziel ist. Wir fühlen uns hier einfach angekommen. 

Auf dem Weg nach Hause drehten wir die Musik auf und sangen einfach mit, Wir sind total glücklich hier und wollen am liebsten (sorry Mama und Papa) garnicht zurück.

Morgen früh geht es für uns wieder in die Grundschule und wir freuen uns schon sehr darauf.

 

 

 

 

 

 

 

09.05.2019 – Charco Verde

Heute Morgen starteten wir unterschiedlich in den Tag. Emma und Hannah hatten um 10 Uhr Kunstunterricht mit der 3.-4. Klasse. Dort haben sie mit den Kindern an einer Deko gearbeitet, die für ein kommendes Straßenfest genutzt werden soll. Es hat wirklich viel Spaß gemacht und die Kinder haben sehr gut mitgemacht. Man konnte in dieser Doppelstunde sehr gut den Lernfortschritt feststellen.

Helene und Marie hatten ab 12:30 Uhr mit der 5.-6. Klasse Kunstunterricht. Dort haben sie zuerst über den Künstler “Cesar Manrique” berichtet und somit war der erste Teil der Kunststunde theoretisch. Cesar Manrique war ein spanischer (gebürtig aus Lanzarote) Künstler und Architekt. Vor wenigen Tagen hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert. Er versuchte stets Natur und Kunst zu kombinieren (sein eigenes Haus baute er in eine Lava Höhle). Besonders auf Teneriffa hat er viel bewirkt, er hat beispielsweise in Puerto de la Cruz das Meerschwimmbad “Lago Martiánez” entworfen. Im weiteren Verlauf durften die Kinder eigenständig über den Künstler und Architekten recherchieren. Anschließend sollten sie ein Plakat zum Thema “Naturschutz” gestalten.

Heute Nachmittag haben wir einen weiteren Ort, welchen wir auch über Instagram entdeckt haben aufgesucht. Nach einen kleinen Wanderung haben wir den Naturpool “Charco Verde” gefunden. Dieser ist nur über einen kleinen unscheinbaren Trampelpfad zu erreichen. Der Naturpool sah zwar ziemlich anders aus als auf Instagram, war aber trotzdem wunderschön. Außer ein paar Anglern und vielen Geckos waren wir alleine dort. Wir genossen dort die Natur und die Sonne. Es war ein sehr schöner Nachmittag. 

Heute Abend arbeiten wir weiter an unseren Projekten und lassen den Tag auf unserer Terasse (wie jeden Abend) ausklingen.

Morgen früh sind wir in der Grundschule und freuen uns schon sehr darauf.

 

10.05.2019 – Straßenfestival “mueca”

Heute Morgen waren Helene und Marie in der Grundschule und haben bei der 1. und 2. Klasse im Kunstunterricht geholfen. Emma und Hannah haben in der Zeit an unserem Video gearbeitet.

Nachmittags ging es für uns in die Innenstadt von Puerto de la Cruz. Dies ist ein sehr bekanntes Straßenfestival. Dort sind verschiedene Straßen in unterschiedliche Themengebiete eingeteilt (z.B. Kunst,…) und dort treten verschiedene Straßenkünstler auf. Zu dem gibt es an größeren Plätzen riesige Bühnen wo ca alle 2 Stunden eine Aufführung statt findet, diese sind immer 30-45 Minuten lang. Die Stadt ist ziemlich voll, aber es herrscht ein sehr familiäres Verhältnis.

Voll Wir trafen uns dort mit unserer Praktikumsbetreuerin, ihrer Schwester und ihren Enkeln und sie zeigte uns die verschiedenen Bühnen und Straßen mit ihren unterschiedlichen Themengebieten. Ohne ihre Hilfe hätten wir uns dort definitiv nicht zurecht gefunden und hätten nicht gewusst, welche Show wir uns angucken sollen.

Wir schauten uns drei Shows an. Die erste Show war sehr schön und lustig für Kinder, uns hat sie leider nicht so angesprochen. Die zweite Show war der Hammer! Es war ein sehr junge Turngruppe, die sich gegenseitig durch die Luft warfen und eine sehr tolle Bühnenshow ablieferten. Die Tribüne und der Platz davor war dementsprechend sehr voll, aber immer noch sehr familiär. Die dritte Show begann um halb 10, es waren ebenfalls Akrobaten, diese haben auf zwei Seilen in großer Höhe geturnt. Auch das war sehr spannend und man hat wie bei der zweiten Show ganz gespannt mitgefiebert. Den Abend ließen wir dann in unserem Lieblingslokal bei zwei Mojitos ausklingen (die Kellnerin war ganz erstaunt, dass wir noch auf Teneriffa sind :D).

Morgen treffen wir uns am Nachmittag wieder mit unserer Praktikumsbetreuerin, um uns eine weitere Show anzusehen. Wir freuen uns schon sehr darauf und sind Frau Levetzow wirklich dankbar, dass sie uns in ihrer Freizeit hilft und uns die Kultur näher bringt.

 

11.05.2019 – Straßenfestival “Mueca” Tag 2

Heute Morgen starten wir unterschiedlich in den Tag. Wir haben den Vormittag damit verbracht, an unseren Projekten zu arbeiten und haben ein wenig die Sonne genossen.

Am Nachmittag gingen wir wie am Vortag zum Straßenfestival “mueca”. Dort haben wir uns wieder mit unserer Praktikumsbetreuerin getroffen. Diese hat uns eine Show empfohlen und uns dafür auch Plätze frei gehalten. Nach einer kleinen Stärkung in einem Café ging die Show auch schon los.

Es waren sehr viele Trommler auf dem Platz versammelt. Erst spielte eine Jugendgruppe und wir waren schon sehr beeindruckt und konnten uns nicht vorstellen, wie man das noch übertreffen will.
Anschließend kamen immer und immer mehr Trommler hinzu. Es ist sehr beeindruckend, wenn eine solch riesige Gruppe im gleichen Takt spielen. Frau von Levetzow hatte absolut recht, es war wirklich ein Highlight. Viele Menschen tanzten auch dazu und Stimmung war einfach nur ausgelassen und sehr fröhlich.

Nach der Show schlenderten wir noch durch die einzelnen Straßen und bestaunten noch weitere Künstler. Nach einer kurzen Pause am Strand gingen wir wieder zur Wohnung und haben an unseren Projekten weiter gearbeitet. Heute gehen wir eher schlafen, da es für uns morgen schon früh raus geht.

 

 

 

 

 

 

12.05.2019 – Der letzte Sonntag auf Teneriffa

Unseren letzten Sonntag auf Teneriffa starteten wir mit einer zweiten Fahrt durch das Anaga-Gebirge. Im Gegensatz zum ersten Mal hatten wir traumhaftes Wetter und wir haben noch viel mehr gesehen als das letzte Mal. Danach war dann ein Nachmittag am Las Teresitas, einem künstlich aufgeschüttetem Strand mit Sand aus der Sahara in der Nähe von Santa Cruz, geplant. Diesen konnte man trotz kleinen Umweg durch das Anaga-Gebirge erreichen. Als wir angekommen waren hieß es für uns erstmal, dass wir uns gut eincremen bevor es ins Wasser geht, denn hier sollte man die Sonne nicht unterschätzen! Dann ging es aber ins Wasser, dies war kälter als erwartet, doch nach einiger Zeit im Wasser war es angenehm und man gewöhnte sich dran. Nachdem wir uns genug gesonnt hatten machten wir uns auf in Richtung Puerto de la Cruz um uns wieder frisch zumachen und den ganzen Sand  loszuwerden (dieser war ziemlich hartnäckig). Am Abend war dann erneut “Teide by Night” geplant, diesmal machten wir uns etwas eher auf den Weg um Fotos von dem Sonnenuntergang zu machen. Dort oben angekommen machten wir die Bilder vom Sonnenuntergang und warteten ca bis halb 10 um erneut die Sterne zu fotografieren. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

 

 

 

 

13.05.2019 Ab in den Süden

Am heutigen Tag sind wir zusammen in den Süden der Insel gefahren. Dort angekommen haben wir uns jedoch geteilt. Emma und Marie erkundeten die Stadt Costa Adeje, währenddessen waren Hannah und Helene im Siam Park.

Costa Adeje
Emma und Marie haben die anderen beiden am Siam Park heraus gelassen. Nachdem sie eine halbe Stunde einen Parkplatz gesucht haben, liefen sie los um die Stadt zu erkunden. Auf dem Weg zum Strand machten sie ein paar Bilder mit einem Papagei. Zur Mittagszeit setzten sie sich in ein Café und genossen die Aussicht auf das Meer.
Sie schlenderten durch die Straßen und gingen durch den ein oder anderen Laden. Ähnlich wie in allen Touristischen Städten wird man auch hier oft an der Straße angesprochen, um in ein Restaurant zu gehen oder Kleidung oder ähnliches zu kaufen. Die Zeit verging ziemlich schnell und gegen 17 Uhr trafen sie sich mit Helene und Hannah am Siam Park.

Siam Park
Vor einigen Tagen haben wir uns die Tickets für den Wasserpark schon vorbestellt. So konnten wir an der langen Schlange vorbei und brauchten nur unsere Online Tickets am Handy vorzeigen. Danach haben wir uns schnell umgezogen und einen Spinnt für unsere Rucksäcke gebucht. Der Siam Park wirbt als “Die größte Wasserattraktionen in Europa”. Außerdem hält der Park mehrere Weltrekorde mit verschiedenen Attraktionen. Als erstes gingen wir in den “Mai Thai River”, dies ist der längste künstlich angelegte Fluss, den man mit einem Reifen befährt. Wir setzten uns in einen Doppelreifen und ließen uns im Wasser treiben. Wir gingen von Attraktion zu Attraktion und arbeiteten uns komplett durch den Wasserpark. Bei den verschiedenen Rutschen wussten wir gar nicht was uns wirklich erwartet, da wir uns vorher nicht erkundigt haben was hinter dem Namen der Rutschen steckt. Zum Abschluss haben wir den “Tower of Power” erklimmt. Die Rutsche startet mit einem 28m Fall, dadurch kommt man bis zu einer Geschwindigkeit von 80km/h. Am Ende führt sie mit einer Glasröhre durch ein Haibecken. Durch die Geschwindigkeit und das Wasser im Gesicht konnte man davon leider nichts wirklich sehen. Das Adrenalin schoss uns durch die Adern und Blitzschnell waren wir unten im Auffangbecken. Wir machten uns für die Rückfahrt fertig und verließen den Park, wo die anderen bereits auf uns gewartet haben.

Nachdem wir Zuhause angekommen waren, kam auch schon unser Vermieter mit einem Klempner. Da bei uns seit Tagen das Wasser in der Spüle nicht ablief, haben wir uns dazu entschlossen unseren Vermieter anzurufen. Dieser war sehr freundlich und behob das Problem relativ schnell.

Am Abend haben wir gekocht und uns an unseren alltäglichen Arbeiten wie Hausarbeit, Blog schreiben und Video schneiden gemacht.

 

14.05.2019 – La Orotava

Den Vormittag verbrachten wir in der Grundschule. Es war wieder sehr schön! Wir erhielten von unserer Praktikumsbetreuerin den Tipp uns die Stadt La Orotava anzuschauen. Dies ist eine kleine Stadt am Fuß des Teides und ungefähr 10 Minuten von Puerto de la Cruz entfernt. Dort findet immer eine große Fronleichnahmsprozession statt und die Vorbereitungen laufen bereits.

Am Mittag haben wir an unseren Praktikumsberichten und an unserem Video gearbeitet. Anschließend fuhren wir nach La Orotava. Dort angekommen machten wir uns auf den Weg zum Rathaus. Dort laufen die Vorbereitungen für die Fronleichnahmsprozession bereits. Es werden dort Sandbilder aus verschiedenen Sandfarben aufgestreut. Da wir leider an Fronleichnahm nicht mehr hier sind, war es schön und sehr beeindruckend die ersten Sandbilder zu sehen. Wir schlenderten durch die sehr schöne Altstadt und waren sehr begeistert von La Orotava. Wir sind Frau von Levetzow sehr Dankbar für diesen (und natürlich alle anderen) Tipps!

Am Abend machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt von Puerto de la Cruz. Dort kauften wir Geschenke. Da unsere Zeit hier auf Teneriffa sich langsam leider dem Ende zu neigt, beschlossen wir ein letztes (und erstes) mal richtig Essen zu gehen. Wir waren in einem Lokal und probierten kulinarisches Essen aus, dieses schmeckte uns sehr gut.

Den Abend verbrachten wir auf unserer Terrasse und arbeiteten an unseren Projekten weiter. Morgen früh geht es für uns wieder in die Grundschule und wir freuen uns schon sehr darauf!

 

 

 

 

 

 

 

 

15.05.2019 – Kamelritt

Unser Tag begann heute Morgen in der Grundschule. Die Kinder hatten erneut „Baile Canario“. Heute war es aber anders, die Kinder trugen ihre Trachten. Wir erkannten viele traditionelle Trachten von der Romeria in Tegueste wieder. Wir halfen den Kindern bei’m umziehen, denn dies ist nicht so einfach und wir lernten die richtige Wickeltechnik von den Schürzen. Uns ist aufgefallen, dass das mit den Trachten hier sehr streng genommen wird, da es heute aber nur eine Probe war, durften die Kinder ihre bequemeren Turnschuhe anziehen. Wir konnten im Vergleich zur letzten Probe einen deutlichen Fortschritt erkennen. Das ganze begleiteten wir mit der Kamera. Es hat uns, wie immer, sehr viel Spaß gemacht.

Heute Mittag waren wir eigentlich am Kochen, die Kartoffeln waren schon im Ofen, bis wir spontan beschlossen zu einer Kamelfarm zu fahren. Da diese nur bis 17 Uhr geöffnet hatte, machten wir den Ofen wieder aus und fuhren direkt los. Dort angekommen kauften wir uns Tickets und dann ging es schon los. Wir sollten uns eine Art Turban anziehen, was aussah wie ein langer blauer OP-Kittel (im Endeffekt glauben wir, dass die uns verarscht haben :D), aber wir und besonders die hatten ihren Spaß. Wir saßen jeweils zu zweit an den Seiten des Kamels, es war ziemlich wackelig aber das machte es umso lustiger. Wir liefen ca. 30 Minuten mit den Kamelen durch einen Tierpark worin sich Esel, Ziegen und weitere Kamele befanden und anschließend durch ein kleines Waldstück. Wie viel Spaß wir dabei hatten, könnt ihr euch wahrscheinlich denken! Es war wirklich ein Highlight, denn wir haben die letzten Wochen immer darüber gewitzelt und nun saßen wir wirklich auf einem Kamel!

Nach unserem Kamelritt ging es für uns wieder in die Wohnung. Hier kochten wir (zuende :D) und arbeiteten an unseren Projekten weiter.

Heute Abend geht es für uns (wahrscheinlich leider das letzte mal) in die Innenstadt von Puerto de la Cruz, dort werden wir einen Steinturm bauen (ein Bild davon findet ihr in unserem Blogbeitrag von Tag 1). Anschließend wollen wir in unserem Lieblingsrestaurant ein letztes mal den weltallerbesten Mojito trinken.

Wir freuen uns Morgenfrüh wieder in der Grundschule zu sein!

 

16.05.2019 – Wollgewinnung & Mojito

Heute morgen waren wir in der Grundschule. Die 2.-4. Klasse machte eine Exkursion nach La Orotava. Dort durften Emma und Hannah mitfahren. Wir wurden mit mehreren Taxen dorthin gebracht. Am Museum angekommen konnten sich die Kinder ein Märchen zum Thema Wollgewinnung ansehen. Da es auf Spanisch war, konnten wir leider nichts verstehen. Danach durften die Kinder selber Wolle waschen, was ihnen sehr viel Spaß gemacht hat.Zurück in der Schule angekommen, waren Helene und Marie auch bereits da. Die beiden haben mit der 5. und 6. Klasse am Thema “Umweltschutz” von der letzten Woche weitergearbeitet.

Am Nachmittag versuchten wir einmal alle unsere Koffer ins Auto zu räumen, da keiner von uns gerne mit dem Bus fahren möchte und wir alle gemeinsam auf der Rückfahrt die gesamten vier Wochen noch einmal revue passieren lassen möchten. Es ist zwar ziemlich eng aber für eine Stunde Fahrzeit sollte das gehen.

Als wir uns dann alle noch einmal ausgeruht hatten und jeder für sich noch ein wenig an verschiedene Projekten gearbeitet hatte, machten wir uns zum letzten Mal auf unten in die Stadt um noch einmal ein wenig durch die Gassen zu schlendern. Als wir an unserem Lieblingsrestaurant vorbeigingen erkannte uns eine der Kellnerinnen direkt und hat uns gewunken. Nachdem wir noch ein paar Dinge erledigt hatten, gingen wir dort zum letzten Mal einen Mojito trinken. Zufälligerweise waren dort Tapas (=Kleinigkeiten) im Angebot. Für 3€ bekamen wir ein kaltes Bier und eine kanarische Spezialität ( es war ein Burger mit Kaninchenfleisch, weißem Käse uvm. dazu wurden frittierte Bananen mit Mojosauce serviert).

Das war es erstmal von unserem Tag. Wir freuen uns auf die letzten Tage und werden diese noch genießen…

 

 

17.05.2019 – Abschied nehmen..

Der Tag startete für uns heute morgen in der Grundschule. Die Kinder nahmen an einem Sponsorenlauf Teil. Die Schüler waren sehr aufgeregt und wurden am Rand von den anderen Schülern, Lehrern und uns angefeuert. Wir halfen bei einigen Vorbereitungen und begleiteten alle beim Lauf. Zum Abschied haben wir für die Schüler Lollis mitgebracht und für unsere Praktikumsbetreuerin einen Blumenstrauß. Alle haben sich sehr darüber gefreut und fanden es schade das wir schon bald nach Hause fliegen. Einige haben uns auch umarmt und wir haben gemeinsam Gruppenfotos in den Klassen gemacht. Der Abschied viel uns sehr schwer, da uns alle ziemlich ans Herz gewachsen sind. Schon am Mittag liefen die ersten Tränen, weil wir diese Zeit so geschätzt haben.

In der Ferienwohnung zurück haben wir weiter unsere Koffer gepackt und etwas aufgeräumt. Am Abend führen wir noch ein letztes mal an unseren Lieblingsort der Insel. Die Nord-Westspitze mit dem Leuchtturm. Das Wetter hat den ganzen Tag schon mit unserer Trauerstimmung mitgespielt, doch als wir am Punta de Teno angekommen sind, hat die Wolkendecke sich gelöst und wir konnten uns den Sonnenuntergang anschauen. Wir genossen die Atmosphäre zwischen dem Leuchtturm und den Naturpools, mit Blick auf den Sonnenuntergang und das Meer. Wir hörten an einem schönen Plätzchen unsere Playlist mit allen Liedern die wir mit der Zeit hier auf Teneriffa verbinden, dabei flossen auch wieder die ein oder anderen Tränchen.

Als es dunkel wurde machten wir uns auf den Rückweg nach Puerto. Wir fuhren jedoch nicht direkt zu unserer Ferienwohnung, sondern machten noch einen Stop am Meer. An der Strandpromenade bauten wir einen Turm aus Steinen, wovon es dort unzählig viele gibt. Denn es heißt: Je mehr Steine man aufeinander gebaut bekommt umso mehr „Erfolg“ wird man im Leben haben. Wir sind gespannt, was die Zukunft für uns bereit hält.

18.05.2019 – Zurück nach Deutschland…

Der Morgen begann für uns um halb 8, wir machten uns für den Tag fertig. Anschließend frühstücken wir ein letztens mal gemeinsam auf unserer wunderschönen Terrasse. Wir packten unsere Koffer und wogen sie, es hat bei allen so gerade gepasst (3 von 4 Leuten hatten exakt 20kg). Danach putzen wir unsere Wohnung um sie so zu verlassen, wie wir sie gerne vorgefunden hätten.
Vor ein paar Tagen haben wir ausprobiert, ob wir alle Koffer und uns in unseren kleinen Polo bekommen – es hatte gepasst.
Heute fiel uns auf, dass es ziemlich viel Gepäck war, aber es hat tatsächlich gepasst. Wir haben 5 Koffer, 4 Rucksäcke und vier Personen in unseren kleinen Polo bekommen (wie das aussah könnt ihr euch ja vorstellen :D). Wir sind extra eher losgefahren, da wir unser Auto noch abgeben mussten, dies verlief schneller als gedacht und somit hatten wir noch über 2 Stunden Zeit. Wir setzten uns vor dem Flughafen auf Bänke. Da wir noch etwas Alkohol (3 Flaschen Sangria und 10 Dosen Bier) übrig hatten, tranken wir sie kurzerhand, da es zu schade wäre diese weg zu schmeißen, vor dem Flughafen. Wir drückten uns wirklich lange davor in den Flughafen zu gehen, weil wir diese Insel und diese geile Zeit nicht beenden wollten. Als wir uns dazu entschieden in den Flughafen zu gehen, waren die Gates “leider” noch zu. Also setzen wir uns nochmal raus und hörten “unsere Teneriffa” Playlist. Schnell flossen die Tränen. Wir saßen alle vier, völlig aufgelöst, vor dem Flughafen und ließen die Zeit Revue passieren. Wir sind so dankbar für diese Chance, die uns geboten wurde. Wir hatten mit Abstand, die beste Zeit in unserem Leben, durch diese 4 Wochen haben wir uns alle so viel weiter entwickelt und sind selbstständiger geworden. Probleme wurden schnell gelöst und es wurde einfach das beste daraus gemacht. Dies wurde uns jetzt erst so richtig klar. Uns waren die Blicke von den anderen Menschen egal und wir genossen den letzten Augenblick in der Sonne. Danach brachten wir unsere Koffer weg und waren ziemlich froh, dass keiner über den 20kg war. 

So durch die Sicherheitskontrolle sind wir durch, aber wir haben die Leute ganz schön mit dem ganzen Technik Kram und Allergie Zeug aufgehalten. Nach kurzer Wartezeit, steigen wir jetzt in den Flieger. Bilder und den Rest von unserem Tag gibt es, wenn wir gelandet sind…. See you soon…

Mit ein bisschen Verspätung sind wir  nach 4,5 Stunden gegen 23 Uhr gelandet. Schnell bekamen wir unsere Koffer und wurden von unseren (ziemlich erleichtert und glücklichen) Eltern in Empfang genommmen. Wir haben uns verabschiedet und fuhren alle zurück ins Sauerland.

Am nächsten Morgen fiel uns direkt auf, wie langweilig es ohne die anderen ist. Man könnte meinen, dass man froh ist, nach 4 Wochen mal wieder alleine in seinem eigenen Bett zu schlafen, aber dem ist nicht so!

Fazit

Wie ihr es in den letzten Wochen schon gelesen habt, sind wir mehr als begeistert von den 4 Wochen gewesen. Es waren mit Abstand die schönsten und spannendsten 4 Wochen in unserem Leben. Aber fangen wir mal vorne an…

Als wir letztes Jahr von einem 2 wöchigem Praktikum aus Portugal nach Hause gekommen sind, war uns sofort klar, dass wir dieses Jahr wieder an dem ERASMUS Projekt teilnehmen werden. Seit September ging die Planung für unseren Auslandsaufenthalt allmählich los. Wir konnten unsere 3 Wunschländer (Inseln) angeben. Auf Platz 1 stand bei uns Teneriffa, und dies hat auch geklappt! Als wir ein genaues Ziel und den Zeitraum hatten begann die Planung für den genauen Aufenthalt auf Teneriffa. Frau Padberg fragte uns vorsichtig, ob wir einen Kompromiss eingehen können und in einer Grundschule arbeiten könnten. Wir waren mehr als begeistert und unsere Freude wuchs immer mehr! Es stand also fest, dass wir in einer Grundschule arbeiten und zudem noch einen Film mit dem Oberthema “Natur und Kultur” drehen werden. Wir setzten uns mit unserer Praktikumsbetreuerin und Schulleiterin Frau von Levetzow in Kontakt und planten mit ihr die genaue Umsetzung. Ab Februar ging es dann in die Finale Planung. Wir nahmen an Seminaren zur Vorbereitung des Aufenthalts teil und erledigten die letzten Dinge. Schneller als wir gucken konnten standen wir zusammen am Flughafen. Voller Vorfreude und Aufregung stiegen wir in den Flieger und waren gespannt darauf, was wir alles erleben werden.

Am Flughafen angekommen holten wir uns unseren Mietwagen ab. Dieser Mietwagen war wirklich das beste, was uns passieren konnte. Ohne den Mietwagen hätten wir bei weitem nicht so viel gesehen und erlebt. Wenn man auf Teneriffa nicht gerade nur am Strand liegen will, kommt man ohne Mietwagen nicht all zu weit. Zudem ist man dann auch nicht so flexibel und spontan.

Die Wohnung haben wir uns selber rausgesucht. Im Preisleistungsverhältnis war sie wirklich ziemlich günstig. An der Wohnung angekommen fiel uns auf, dass diese leider nicht sehr sauber war, aber darauf konnte man sich im Vorfeld bereits einstellen, da es eine andere Kultur ist und wir aus Deutschland ziemlich verwöhnt sind. Das ganze war aber halb so wild, wir putzten die Wohnung und schon war sie ein Traum. Die Raumaufteilung war sehr gut. Das Highlight der Wohnung war unsere riesige Terrasse. Durch diese hatten wir genug Möglichkeiten uns aufzuhalten. Dadurch konnte sich jeder am Tag auch mal 10 Minuten für sich gönnen. Dies war ein sehr großer Punkt, der dazu beigetragen hat, dass wir uns nicht gestritten haben. Natürlich hat man nach 3 Wochen mal stillere Momente, aber das ist völlig normal, irgendwann hat man sich alles erzählt. Zudem haben wir direkt angesprochen wenn uns etwas gestört hat und haben uns gut abgesprochen, damit jeder sich bei der Planung einbringen kann. Es kam hier niemand zu kurz und wir haben uns prächtig verstanden. Gab es einmal ein Problem, so haben wir das beste aus der Situation gemacht und es war im Nu gelöst.

Das Praktikum, worum es hier eigentlich geht war wirklich wahnsinnig schön. Die Kinder haben uns sofort sehr offen und liebherzig begrüßt. Die Kinder haben uns immer herzlich und freundlich behandelt. Alle Kolleginnen waren sehr nett zu uns und halfen uns sehr viel. Besonders unsere Praktikumsbetreuerin Frau von Levetzow half uns viel und erzählte uns von Geheimtipps und hat uns einige tolle Sachen empfohlen. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal herzlich bei der ganzen Grundschule für ihre liebevolle und offene Art bedanken. Wir konnten aber im Vergleich zu deutschen Schulen einen deutlichen Unterschied erkennen: hier dürfen die Kinder noch viel mehr Kind sein und man merkt es den Kindern an, mit welcher positiven Leichtigkeit sie durchs Leben gehen. Zum Abschied haben wir jedem Kind einen Lolli mitgebracht und als andenken Gruppenbilder mit ihnen gemacht. Es war ein wirklich harter Abschied, da uns die Kinder sehr ans Herz gewachsen sind.

Im allgemeinen ist uns aufgefallen, dass die Menschen hier sehr offen und gastfreundlich sind. Selbst bei sehr traditionellen Festen haben wir uns sehr willkommen und dazugehörig gefühlt.

Wie ihr auf unseren Bildern schon gesehen habt, ist die Natur hier wahnsinnig vielfältig und beeindruckend. Teneriffa ist definitiv nicht die typische Touri-Insel, sie hat viel mehr zu bieten! Man findet hier nämlich alles. Man findet hier steile Klippen, den tobenden Atlantik (der überigens ein Glasklares Wasser hat), hohe Berge, tiefe Schluchten, Wasserfälle, Waldgebiete und einen Vulkan (Teide,3700m). Nicht selten hat man das Gefühl gehabt, in einem anderen Land oder gar auf einem anderen Planeten zu sein. Die Natur ist hier wirklich nicht in Worte zu fassen. Die Insel hat wirklich für jeden etwas zu bieten: es gibt unzählige verschiedene Strände, aber auch tolle Wanderrouten im Gebirge. Natürlich müssen wir auch dazu sagen, dass wir verdammtes Glück mit dem Wetter hatten, wir hatten in 4 Wochen nur zwei mal (und das wirklich nur kurz) einen kleinen Regenschauer. Zudem sind hier viele verschiedene Wetter Zonen, so kann bei schlechtem Wetter einfach eine halbe Stunde fahren und schon hat man wieder bestes Wetter.

Wir haben uns für diese 4 Wochen wirklich sehr viel vorgenommen, aber auch sehr gut geplant. Mal sind wir spontan “drauf los gefahren” und manche Wochen hatten wir komplett durchgeplant. Natürlich muss man auch sehr flexibel und spontan sein, da nicht immer alles nach Plan läuft, aber dann haben wir das beste aus der Situation gemacht und haben umgeplant. In den vier Wochen haben wir 2000 km mit dem Auto zurück gelegt und wir können stolz sagen, dass wir alles gesehen haben, was wir uns vorgenommen haben und manche Orte sogar 2 oder mehrmals besuchen konnten.

 

Wir können wirklich sagen, dass es die tollsten und spannendsten vier Wochen in unserem Leben waren. Wir sind mit allen Aufgaben gewachsen und viele neue Erfahrungen sammeln dürfen. Unsere Freundschaft ist durch diese Zeit ziemlich eng zusammengewachsen und wir konnten für uns als Gruppe, aber auch für uns Persönlich so viel mitnehmen. Wir sind durch diese Zeit selbständiger, positiver und viel offener geworden. Diese Zeit hat uns sehr geprägt und wir werden sie im Leben nicht vergessen. Wir sind verdammt Dankbar für diese Chance und für die Möglichkeiten die es heut zu Tage gibt, denn so ein Praktikum ist bei weitem nicht selbstverständlich!
Wir waren nicht das letzte mal (zusammen) auf dieser Insel!

 

 

 

 

 

 

 

Tipp’s für zukünftige Praktikanten im Ausland

Das wichtigste für einen gelungenen Auslandsaufenthalt ist eine vernünftige Planung, im Vorfeld und vor Ort, aber vor allem die richtige Gruppe. Sucht euch eine Gruppe mit der ihr 4 Wochen ohne große Streitigkeiten auskommen könnt. Achtet darauf, dass ihr die gleichen Vorstellungen und gleichen Ziele für das Auslandspraktikum habt.

Vorbereitung (Langzeit)

Man sollte (muss!) aufjedenfall an den Vorbereitungsseminaren teilnehmen. Dabei sollte man auch relativ gut aufpassen, da sonst wichtige Tipp’s und Info’s verloren gehen können.
Zudem sollte ein Konzept von dem Projekt erstellt werden, welches man erarbeiten möchte (soweit man nicht in einem Betrieb ist).
Mit am wichtigsten ist es, sich über das Land, in welches man reist, gut zu informieren. Informiert euch über mögliche Gefahren und was ihr unbedingt dabei haben solltet. Was fast noch wichtiger ist: informiert euch darüber, was ihr sehen wollt. Guckt immer mal auf Google, Pinterest oder Instagram und speichert die Orte. Schreibt euch eine Liste (Name, Ort, kurze Beschreibung), welche ihr abarbeiten könnt. Druckt euch diese Liste aus und nehmt die unbedingt mit. Dadurch könnt ihr euch für jeden Tag etwas vornehmen und eure 4 Wochen gut planen.
Schaut durch die Anforderungen und beantragt frühzeitig alles was ihr noch benötigt (gültiger Ausweis, Führungszeugnis,…).

Vorbereitung (kurz vorher)

Kurz vorher (ca eine Woche vor eurem Abflug) solltet ihr eure Dokumente auf ihre Vollständigkeit prüfen und alles unterschreiben lassen.
Scannt alle eure Dokumente (Wohnung, Flugzeiten/Flugtickets, Einverständniserklärung, Führungszeugnis, Perso,…). Falls etwas verloren geht oder geklaut werden, habt ihr diese wenigstens auf dem Handy.
Ordnet die Dokumente in Mappen ein (eine Mappe für Dokumente vor Ort und eine Mappe für alle Dokumente für die Reise [Wohnung,Flugtickets]).
Ladet euch entsprechende App’s für die Flüge runter (beispielsweise: Düsseldorf Flughafen App).
Ladet euch für den Flug Serien und Filme runter oder nehmt euch Spiele mit.

Die Reise

Plant genug Zeit für die Fahrt ein, sodass ihr nicht zu spät am Flughafen ankommt. Nehmt genug Geld mit (100-200€), denn vor Ort Geld abheben kostet Gebühren. Achtet auf ein ordentliches Handgepäck, denn ihr habt nur wenig Zeit um dies bei’m Sicherheitscheck ein- und auszuräumen.

Wenn ihr in eurer Wohnung ankommt bzw. auf dem Weg zu Wohnung die Landschaft seht, wird es anders aussehen, als man es sich vorgestellt hat. Lasst euch davon nicht abschrecken, denn es wird noch sooooo viel besser! Besonders in den spanischen Ländern kann es sein, dass die Wohnung nicht so sauber ist, wie man es sich wünscht. Ihr müsst immer bedenken, dass es nicht Zuhause ist. In Deutschland haben wir einen luxuriösen Lebensstand und das ist in anderen Ländern nicht so, aber dort lässt es sich mit weniger genauso gut leben. Ein unsaubere Wohnung ist zwar nicht all zu schön, aber dann kauft man sich Putzmittel und macht die Wohnung sauber.
Versucht (soweit es geht) Probleme selber zu lösen und nicht direkt in Panik zu geraten. Es gibt für alles eine Lösung und das macht euch viel Selbstständiger, wenn man Probleme selber löst.

Versucht eure Ziele und Unternehmungen, die ihr für die 4 Wochen geplant habt, in 3 Wochen zu erledigen. Es kann immer sein, dass eine Sache nicht klappt oder umgeplant werden müssen. Vielleicht möchte ihr auch an manche Orte öfter fahren (haben wir auch gemacht) und dann habt ihr noch eine Woche puffer.

Wir wünschen euch einen wunderschönen Aufenthalt im Ausland mit tollen Erfahrungen und Erlebnissen. Macht viel daraus, es kann die (ungelogen) die beste Zeit in eurem Leben sein.