Sonntag der 25.03.2018

In diesem Blog berichten wir als Portugalreisegruppe über die vielen aufregenden und spannenden Tage. Jeder Tag wird von einem anderen aus der Gruppe beschrieben, damit es gerecht aufgeteilt wird und jeder etwas dazu beiträgt. Ich Benjamin Lohse, berichte euch heute etwas über den 25.03.2018.

Der Tag begann für die meisten von uns wahrscheinlich wie ein ganz normaler Sonntag. Nur an diesem gab es eine große Ausnahme, im Gegensatz zu vielen anderen. Es war der Tag der Anreise in das so für uns unbekannte Portugal. Viele Monate hatten wir uns mit der Vorbereitung für dieses Abenteuer beschäftigt. Je näher der Tag kam, desto aufgeregter wurden wir alle. Nun war es endlich soweit. Alle machten sich also auf die Fahrt zum Flughafen nach Dortmund. Von dort sollte nun unser Abenteuer starten. Als wir uns dann abends an der Eingangshalle zum Flughafen trafen, fiel den meisten der Abschied von der Familie schwer. Für uns alle, war es eine ungewohnte Situation, in ein fremdes Land zu reisen, ohne Familie, Eltern oder Großeltern. Für einige, war es sogar die erste Reise ins Ausland mit Flug. Als dann der Gepäckabgabeschalter der Fluggesellschaft RYANAIR mit der Flugnummer FR2864 öffnete, und sich die anderen Passagiere dort anstellten wurde es für uns ernst. Nun sollte alles beginnen. Also stellten auch wir uns als Gruppe brav an und gaben nach einander unser Gepäck ab. Wichtig war es uns jedoch hier schon, dass wir als Gruppe zusammenbleiben wollten. Als dies geschafft war, begaben wir uns zur Sicherheitskontrolle. Hier war es leider nicht ganz so einfach, denn leider war dies sehr stressig für viele von uns. Das einigen von uns ein Drogenschnelltest unterzogen wurde, war nur eine von mehreren Schikanen der Sicherheitsbeamten. Ein anderes großes Problem war, dass wir jegliche elektronische Geräte auspacken mussten,  dies  war sehr aufwendig. Zusätzlich kamen noch andere persönliche Probleme auf jegliche Art und Weise hinzu.

Als nun aber auch dies geschafft war, warten wir alle mit großer Freude und Nervosität auf das ersehnte Flugzeug. Als es dann kurz nach 8 war, begann endlich das Boarding an Gate 6. Nach und nach ging jeder durchs Boarding, und auch hier war es uns extrem wichtig als Gruppe zusammen zu bleiben. Total cool war es auch dann, dass wir um ins Flugzeug einzusteigen zu können ins Freie über den Flughafen gehen mussten, denn normalerweise ist hier ja so eine Art Gehbrücke zwischen Flughafen und Flugzeug. Das war aber natürlich viel interessanter.  Als wir dann im Flugzeug angekommen waren, mussten wir leider feststellen, dass der Platz zwischen den Vordersitzen und unseren Knien gefühlt nicht einmal 10 cm groß war. Selbst für mich mit meinen 1,69 m war das schon sehr eng. Aber auch hiermit konnte man sich dann nach kurzer Zeit irgendwie abfinden.  Nun ging es endlich los. Das Flugzeug ging ab in die Lüfte. In gut 2 Stunden und 45 Minuten sollten wir das für uns so unbekannte Portugal erreichen. Den Flug beschreibe ich, bis auf das kleine Problem mit dem Platz, als sehr angenehm. Nach und nach verging die Zeit. Als dann das Flugzeug den Boden von Portugal erreichte, waren wir über das Wetter schon einmal sehr froh, denn es regnete nicht wie gedacht. Es war schon bereits 22.40 Uhr Ortszeit, also 23.40 Uhr in Deutschland, als wir das Flugzeug auf portugiesischem Boden verließen. Auch hier mussten wir wieder ein Stück über den Flughafen gehen.

Nun endlich hatten wir es geschafft. Wir waren in Portugal am Flughafen Porto angekommen. Nun gingen wir also zum Gepäckband wo wir dann auf unsere Koffer warten mussten. Vor uns bekam noch eine RYANAIR aus Luxemburg ihre Koffer, was vielen die zeitliche Möglichkeit gab, mal eben schnell nach Deutschland zu telefonieren oder zu schreiben, dass wir gut angekommen waren. Inzwischen war es dann schon kurz vor 23 Uhr als auch wir dann endlich unsere Koffer bekamen. Dann gingen wir als Gruppe Richtung Ausgang, wo Neide Pedro uns schon erwartete. Mit ihr gingen wir dann Richtung Metro. Mit der fuhren wir dann mehrere Stationen. Als wir ausstiegen, brauchten wir nur ca. 10 Minuten bis wir dann an dem Hostel „So Cool“ ankamen. Als wir dann an den beiden Zimmern ankamen, teilten wir uns eben auf und jeder packte seine Sachen ins Zimmer.

Nun begaben wir uns auf die Suche nach einem Restaurant oder ähnlichem, denn die letzte Mahlzeit war schon Stunden her und allmählich bekamen wir alle Hunger. Es war aber bereits schon nach 0 Uhr. Als erstes fanden wir eine kleine Bäckerei, die für deutsche Verhältnisse längst zugehabt hätte, aber diese war zu unserem Erstaunen noch offen und gut bestückt mit leckeren Brötchen und Gebäckstücken. Hier kauften wir uns einige portugiesische Leckerbissen und dann begaben wir uns auf die Suche nach einer Dönerbude. Wer jetzt glaubt, dass wir bis zum nächsten Tag warten mussten, den muss ich leider enttäuschen. Es ist uns und Neide Pedro doch tatsächlich mit viel Fragen und suchen möglich gewesen nachts um kurz vor 1 Uhr eine Dönerbude zu finden, die wirklich noch offen hatte. Hier bestellten sich einige etwas zum essen und dann traten wir den Heimweg zum Hostel an. Hier fiel uns auf, wie nett die Portugiesen sind und jeder den wir fragten uns helfen konnte und auch wollte. Während der Suche nach einer Dönerbude machten wir auch gleichzeitig eine Art Rundgang durch Porto bei Nacht, bei dem wir sehr viel Streetart zu sehen bekamen. Als wir dann gestärkt und gesättigt wieder im Hostel ankamen, war es schon bereits weit nach 2 Uhr. Dann gingen wir alle schlafen und so endet der Anreisetag für uns.

 

Montag der 26.03.2018

Am heutigen Morgen wurden wir um 08:30 Uhr vom Wecker geweckt. Sofort ging es auf den Balkon, um die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und schlossen das Gepäck ein.

Gemeinsam mit Neide fuhren wir ins Herz der Stadt. Dort haben wir die portugiesische Spezialität Pastel De Nata (ein Blätterteigtörtchen mit Pudding) gegessen. Nach einer kurzen Zeit zum Stadt erkunden, fuhren wir gemeinsam zu einer Brücke und waren alle geflasht von der Aussicht und genossen die Sonne.

Nach der kurzen Pause fuhren wir in ein Restaurant und aßen alle gemeinsam zu Mittag. Im Anschluss hatten wir Freizeit und konnten die Zeit nutzen, um die Stadt zu erkunden oder Andenken von Porto zu kaufen.

Gegen 17 Uhr haben wir uns am Hostel getroffen und unser Gepäck geholt, sodass wir zu einer Bushaltestelle gehen konnten und sind mit einem Bus (vgl. Flixbus) nach Leiria zu unserem (eigentlichen) Hostel gefahren. Dort bezogen wir mehr oder weniger unsere Zimmer und hatten eine kleine “Kriesensitzung”, weil in den Duschen und auch in einem der Zimmer Schimmel an den Wänden war.

Um den Abend noch gemütlich ausklingen zu lassen, gingen einige in eine Bar oder kochten Spaghetti.

 

 

 

 

 

 

Zum späten Abend trafen wir uns alle auf der Dachterasse, haben uns über den Tag ausgetauscht und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Alles weitere aber morgen 😉 …